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... der Schei benrahmen dem Kopf nahekommt, flutet der Fahrtwind die C6 D er erste Kontakt irritiert: Die Corvette riecht ganz anders als gewohnt im Innenraum: harzig, würzig, herb. Nach Gerbstoffen statt Kunststoff-Dunst. Es wird doch nicht ... Doch, es ist Leder. Nicht nur auf den Sitzen, sondern auch auf dem Armaturenbrett. Selbst Teile der Tür verkleidung schmeicheln den Sinnen. Schon dieser neue Luxus für Nase, Au gen und Haut ist den Aufpreis von 3890 Euro wert. Erst der Blick auf die Mittelkonsole bremst den Freudentaumel - er fällt auf fast linkisch imitierte Karbon-Blenden rund um Schalthebel und Bedienfeld. Tuner hilf und sende den Corvette-Jüngern ein Formteil aus echtem Kohlefa ser-Kunststoff. Dann werden alle umso mehr rätseln, wie man so viel Leistung so günstig verschleudern kann. Ein Achtzylinder-Sportwagen ab 65 290 Euro, das Cabrio für kaum 10 000 Euro mehr: Einen Porsche 911 gibt es dafür nur gebraucht. Das versteht man unter einem anständigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr denn je zuvor ist der V8 über Vor triebs-Zweifel erhaben. 437 statt 404 PS, 585 statt 546 Nm - allein das Wissen sorgt für ein zufriedenes Gefühl. Viel leicht lässt es sich sogar messen. Aber aufspüren? Feststellung nach dem ers ten Mal Gasgeben: Die Corvette ging bereits höllisch und geht auch nach der Modellpflege - richtig: höllisch. ...
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