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... dafür sorgen, dass die Rentenbeiträge nicht weiter nach oben klettern. Ei chel wirkt längst unglaubwür dig, wenn er behauptet: „Ein Aussetzen der Öko-Steuer wür de zu einem Anstieg der Ren tenbeiträge fuhren.“ Denn mehr als 50 Prozent der Öko-Einnah men gehen in den großen allgemeinen Steuer topf. Die Wähler fühlen sich getäuscht. Während Schröder stolz verkündet: „Deutschland ist wirtschaftlich und politisch wieder vorn“, steht der Mann auf der Straße allenfalls in der zwei ten Startreihe. Da kommen die Sprüche von Peter Swane, dem Grünen-Chef aus Schleswig-Holstein, gerade recht: „Man muss auf das eine oder andere verzichten kön nen. etwa auch auf einen Urlaub.“ Die „Bild“- Zeitung titelte diese Aussage mit „rotzfrech“. Die Kollegen von Swane in Baden-Württem berg zeigten sich ganz im Stil der cleveren Schwaben: Sie genehmigten sich angesichts der steigenden KraftstofTpreise schnell und einstimmig über alle Fraktionen hinweg eine höhere Reisekosten-Pauschale. Der Mann auf der Straße kann sich die se Vergünstigungen nicht gewähren. Und das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat im Auftrag des Fernsehsenders ntv ermittelt, dass 81 Prozent der Deutschen die Öko-Steu er ablehnen. Auch die Regierungsparteien kommen natürlich nicht gut weg: 73 Prozent der SPD-Mitglieder und 55 Prozent der Grü nen/Bündnis 90 lehnen die Benzin-Preistrei berei mit dem ...
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