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... es auch allgemein nur da verwenden, wo es sicher konstanter Feuchtigkeit oder Trockenheit ausgesetzt ist Am < ruhigsten» ist das Nadelholz (Fichte und Tanne), sofern wir das fremdländische Mahagoni ausser acht lassen. Dieses letztere aber hat gerade deshalb so srrosse Verwendung gefunden, weil es gewisse Schwindmasse aufweist. Gerade das viel verwendete Nussbaumholz zeigt nur die «Ruhe>, wenn es langsam und lange getrocknet wird, ehe es zur Verwendung gelangt. rh der Faserrichtung beträgt das Schwinden durchschnittlich 0,1%, in der Sehnenrichtung durchschnittlich 1% und in der radialen Richtung 5 1/2. Je geringer die Differenzen zwischen Schwinden und Quellen sind, um so günstiger ist ein Holz für die Verarbeitung. Maa spricht in der Praxis vom « Werfen > oder « Verziehen » des Holzes und kann diesbezüglich folgende Zusammenstellung festhalten: Am ruhigsten sindr Fichte, Tanne, Lärche, Föhren, Stieleiche. Massig: Ahorn, Pappel, Esche. Traubeneiche, Birke. Stark arbeitend: Erle, Ulme. Rotbuche, Kirschbaum. Sehr stark arbeitend: Weissbuche, Linde, Nussbaum. Wenn man früher glaubte, das Schwinden des Holzes sei einzig ?on der betreffenden Holzart abhängig, so haben Untersuchungen gezeigt, dass auch die «Behandlung des Holzes» von grossem Einfluss ist. Ja, bereits die Fällungszeit kann das Schwinden vermehren oder verringern. So ist sommergefälltes Holz ...
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