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... und durchs Prätigau fahren können. Die Oeffnung einer direkten Bündnerstrasse nach dem Tirol hat aber noch einen anderen Hintergrund. Jedermann weiss, dass sich der internationale Automobilfremdenverkehr längst wieder nach dem «Paradies des Automobilfahrers», nach dem Tirol und den Dolomiten, richtet. Zum grössten Teil wird dabei die Schweiz umfahren, während mit Sicherheit anzunehmen ist, dass der gesamte von Norden und Westen kommende, nach dem Tirol mündende Verkehr durch Graubünden führen würde, wäre hier eine Ausfahrt möglich; und dass dabei manches für das graubündnerische und überhaupt schweizerische Fremdengewerbe hängen bliebe, ist keine Frage. Vielmehr würde mancher in Davos Station machen und mancher andere sämtliche Graubündner Strassen kennen zu lernen suchen. Am internationalen Kongress der anerkannten Automobilverbände ist vor einigen Wochen der Plan für ein internationales Automobilstrassennetz entworfen worden, und es zeigte sich dabei die^ Tendenz, die Schweiz möglichst zu umfahren, in der Zubilligung bloss der Strecken Basel-Zürich-Gotthard und Zürich-Arlberg. Hätte die Möglichkeit eines bequemen, direkten Anschlusses mit dem Tirol bestanden, so wäre sicher auch diese direkte Linie (Graubünden-Tirol-Adria) einbezogen worden. Schliesslich enthält die Antwort des Kleinen Rates noch einen anderen Passus, der überall Kopfschütteln erregt. ...
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