Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sei nicht bestritten, ob es rückblickend allerdings auch als schöner eingestuft werden kann, hängt stark vom Standpunkt des Betrachters und dessen Realitätssinn ab. Der berufliche Alltag mag zwar weniger hektisch gewesen sein, aber man schuftete damals 12 Stunden pro Tag oder noch länger, und dies an sechs Tagen die Woche. Und der Autofahrer? Hatte er es besser, weil es noch sehr viel weniger Autos gab, weniger Signale und Vorschriften, keine Radarmessungen, keine Lärmund Abgasprüfungen? Auch hier würde nostalgisches Schwärmen zu völlig falschen Antworten führen ... Die Motorisierung entwickelte sich in der Schweiz nicht so harmonisch, nicht so reibungslos, wie man dies aufgrund der heutigen Verhältnisse annehmen könnte. Versetzen wir uns in Gedanken um 75 Jahre zurück in die Anfangszeit des Automobilismus; zu diesem Zweck leisten uns die folgenden zwei Auszüge aus dem Editorial der ersten «AR» vom Januar 1906 eine wertvolle Orientierungshilfe: «Der zweite Teil unserer Arbeitssphäre ist die Vertretung der Automobilinteressen nach aussen, unserm Volk, unsern Behörden gegenüber. ( . . .) Wir wollen in sachlicher, würdiger Weise der Automobilhetze, wie sie vielfach aus falschen Beweggründen vom Zaune gerissen wurde, entgegentreten (. . .).» 9 «Förderung der Interessen unserer schweizerischen Automobilindustrie. Wer mit den Verhältnissen einigermassen ...
Kommentare