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... Abwesenheit all dessen, was modernen Automobilbau ausmacht, ist’s, die mich an meinem Rolls-Royce Bau jahr 1955 fasziniert. Es war Lie.be auf den ersten Blick, als ich vor 20 Jahren vor dem Royal Garden Hotel in London ein ungeheuer majestätisches, schwarz glänzendes, unnahbares und für mich finanziell völlig un erreichbares Ungetüm sah, dessen „Handbook forSilver Wraith Owners“ schon auf der ersten Seite ermahnt: „Ein Satz spezieller Schrau benschlüssel undWerkzeuge werden zusammen mit dem Chassis geliefert. Es ist au ßerordentlich wünschens wert, diese bei allen Verrich tungen zu benutzen, da sonst wichtige Teile ernst haft beschädigt werden könnten.“ Mein silbernes Gespenst, nach dem ich zehn Jahre später, gebraucht versteht sich, die Hand ausstreckte, stammt noch aus der glorrei chen Zeit, als man ein Chas sis kaufte. Die Karosserie wurde dann von James Young oder Hooper oder ei nem der anderen 20 Tail leurs maßgeschneidert. Wor te wie Raumökonomie, Lei stungsgewicht, Europatest, aber auch Korrosionsschutz in der Nähe dieser archa ischen Fortbewegungsmittel auch nur anzudenken: ein fach shocking! Nein, mein Gespenst stammt aus der Zeit, als Rolls-Royce noch aus Eisen gemacht wurde und nicht aus Tief ziehblech mit 0,6 Millimeter Stärke, als noch acht Kühe für die Polsterung sterben mußten und beste Eichen bohlen, wenn schon ...
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