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... die den alten Kontinent mit Britannien, der stolzen Insel mit den etwas schrulligen Einwohnern,endlich verbinden soll Zwanzig Züge pro Stunde,80 000 Passagiere pro Tag, die meisten mit ihren Autos durch den Tunnel zu schleusen, das istdas Planziel der Eurotunnel- Gesellschaft. Wehe ihr, wennsie es verfehlt! Die Gesellschaft hat jetzt schon Mühe, das Kapital für den Bau des «Chunnels» (ca. 20 Mia Franken, doppeltsoviel wie geplant) aufzubringen. Die von den Briten gepflegte Schreibweise - Chunnel statt Tunnel - und die damitverbundene Ausdrucksweise zeigt die Geringschätzung derInsulaner des Lochs vor ihrer Küste an Da hilft auch kein Hinweis,dass die Weltstadt London an andere Metropolen Europasheranrückt. Paris wäre durch den «Chunnel» in rund drei Stunden zu erreichen, zudemhätte die Insel endlich direkten Anschluss an das europäischeSchnellverkehrsnetz auf Strasse und Schiene End« der «splendid Isolation» Doch gerade dieser Umstandscheint vielen Briten ein Graus zu sein. Eine direkte Verbindung zum Kontinent, die ersteseit 8000 Jahren, das verletzt die Psyche eines echten Briten. Denn vorbei ist es nun mit der «splendid isolation», jenem Gemütszustand, der zu diesem Volk gehört wie die Queen, derLinksverkehr, Whisky und Schottenröcke. Und ausgerechnet die frühere Premierministerin Margret Thatcher, die sichin Sachen Europa so spröde gab, ausgerechnet sie ...
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