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... die Vorund Nachteile solcher Angebote, deren Kalkulation auf dem Verzicht einer aufwendigen Servicestruktur basiert, wurde schon viel diskutiert. Den offiziellen Importfirmen und Markenvertretungen sind sie verständlicherweise stets ein Dorn im Auge gewesen. Bereits vor einiger Zeit verlautete aus Deutschland,dass Chrysler dem Grauimport einen Riegel schiebenwolle. Nun wurden diese Plä- ne von Chryslers Europa-Chef, Tim Adams, bestätigt. Deutschland ist Chryslerwichtigster Europamarkt, und angeblich sollen nicht weniger als 40 % der in Deutschland verkauften Chrysler überden grauen Markt abgesetzt werden. Da der drittgrösste amerikanische Automobilhersteller in Europa allmählich konzerneigene Importfirmen aufziehen will - zunächst nur inFrankreich und Italien -, ist er natürlich besonders daran interessiert, nicht nur bei derProduktion, sondern auch beim Verkauf vollumfänglichzum Profit zu kommen. Als gangbaren Weg zur Bekämpfung des Graumarktes sieht Chrysler vor, dass seineHändler die inoffiziellen. Konkurrenten wegen «Verletzungdes Markenschutzes» einklagen. Auf solche Vergehenkönnen bis 20 000 DM Strafe und bis fünf Jahre Gefängnisverhängt werden. Doch die zum Teil seit Jahren etablierten inoffiziellen Importeuredürften sich zu wehren wissen. Die viel gepriesene, vonden internationalen Organisationen gestützte Handelsfreiheit wird für sie ...
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