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... wird der Sieg der Marke Ferrari eben noch viel höher bewertet als der Erfolg eines einheimischen Fahrers auf einem «fremden» Fabrikat. Riccardo Patrese, der dienstälteste Formel-1-Pilot, hatte schon bei den Tests im April mit mehreren Tagesbestzeiten bewiesen, dass die Williams-Renault in diesem Winter einen ziemlichen Qualitätssprung vollzogen haben. Dieser dritte WM-Lauf der Saison hat bewiesen, dass die Spitzenteams technisch wieder dichter beisammen liegen; hatten voriges Jahr meistens die McLaren-Honda dominiert, so waren auf der Bahn von Imola sowohl die McLaren, als auch die Williams-Honda oder die Ferrari für den Sieg gut. Diese drei Marken lagen während des ganzen Rennens immer dicht beisammen, aber auch Alessandro Nannini auf seinem Benetton- Ford bewies, dass auch diese Kombination «da» ist. Nach den Grand-Prix-Erfolgen von Monaco 1982 und Südafrika 1984 brachte Imola für Riccardo Patrese den dritten WM-Sieg, und das bei einer Rekordzahl von 195 Starts. «Am Anfang hätte ich niemals an die Möglichkeit eines Erfolges gedacht, als noch Senna, Boutsen und Berger vor mir lagen. Ich habe es auch vorgezogen, im ersten Teil des Rennens zurückhaltend zu fahren, um mein Fahrzeug und meine Reifen zu schonen.» Renault-Chefkonstrukteur Bernard Dudot: «Nachdem wir voriges Jahr zweimal im Regen gewonnen haben, und dabei auch etwas Glück ...
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