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... realisiert werden, damit den «Aufsteigern» eine entsprechend noblere Fahrzeugpalette angeboten werden kann. Denn Markentreue kann sich nicht nur für den Käufer, sondern eben auch für den Hersteller lohnen. Fest steht: die Kundschaft will gehätschelt und gepflegt sein, und sie wird dementsprechend mit Seidenhandschuhen bedient. Das gilt natürlich auch für Umsteiger, die sich etwa in einen Minivan oder aber in einen leichten Geländewagen verguckt haben. Ein Hersteller, der etwas auf sich hält, muss auch in diesen noch relativ jungen Fahrzeugsegmenten aktiv werden, will er keinen allzu grossen Aderlass an potentiellen Käufern riskieren. Diejenigen, die nicht nur mit je einem attraktiven Modell, sondern gleich mit je zwei unterschiedlich grossen Typen auftrumpfen können, dürften sogar noch bessere Geschäfte machen. Der Pferdefuss bei alledem: Das «volle Programm» können sich längst nicht alle Automobilproduzenten leisten. Um trotzdem überall präsent zu sein, werden deshalb mehr und mehr Kooperationen bzw. Joint Ventures angestrebt, mit dem Zweck, sich gegenseitig mit den fehlenden Produkten auszuhelfen oder gemeinsam ein Auto zu bauen. Das führt dann dazu, dass ein und dasselbe Fahrzeug je nach Absatzgebiet ganz unterschiedliche Markenund Modellbezeichnungen trägt. Dem Ansehen eines Fahrzeug-Baumusters tut dies in der Regel kaum Abbruch; die ...
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