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... andere Träne bei den Zuschauern, die sich freuten, dass das gute Stück immer noch so gut lief. Dann, nach ein paar Gläsern in der Kneipe, kam die alte Kiste wieder in die Scheune, und das war’s. Warum konnte es mit diesem historischen Sportgedanken nicht so weitergehen? Weil das, was ich beschrieben habe, mit Motorsport nichts zu tun hat. Beim Motorsport handelt es sich um einen hart um kämpften Wettbewerb zwischen sehr ehrgeizigen Einzelkämpfern, die gewinnen oder zumindest Zweiter oder Dritter werden wollen. Nicht dass es bei diesem Wettbewerb skrupellos oder unhöflich zuginge, aber ihm liegt nur ein Ziel zugrunde: am nächsten Wochenende schneller zu sein als am letzten. Das erfordert einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess, der zu dem Gedanken hinter einem historischen Wagen im Widerspruch steht. Bei den Rennen ist die Mehrheit der Fahrer im historischen Motorsport ebenso wenig mit einem historischen Wagen unterwegs, wie der Besitzer eines englischen Herrenhauses mit Swimmingpool, Zentralheizung und Heimkino behaupten kann, er lebe in einem Anwesen aus dem 18. Jahrhundert. Das mag zwar wie ein altes Haus aussehen und teilweise auch wirklich alt sein, aber so wie es funktioniert, hat es weder technisch noch gesellschaftlich Ähnlichkeit mit einem Herrenhaus. Und so verhält es sich auch mit den meisten Oldtimern. Viele finden, Autos sollen ...
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