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... wenn ich auf einen Golf treffe. Das ist doch einfachste Physik! SUV Fahrzeuge und ihre Fahrer beanspruchen im Alltag für sich MEHR von allem: Mehr Sicherheit, mehr Revier auf den Straßen, mehr Parkraum in engen Parkhäusern, von den Ressourcen ganz zu schweigen. Sie sehen aggressiv aus, kündigen durch ihre brutale Formensprache auf den ersten Blick an, wer hier der Stärkere ist. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass die Menschen mit Abneigung reagieren. Und diese Abneigung, ja sogar Hass strahlt auf alle Autofahrer ab. Ja, auch auf uns Klassikerkutscher, die historisches Kulturgut hüten und pflegen, die um die Bedeutung des Automobils wissen, und ihre Schätzchen sowieso kaum mehr als 2000 Kilometer im Jahr fahren. Meine Unbeschwertheit von früher ist ein bisschen verflogen, die Dieseldebatte und Luftverschmutzung lassen es heute fraglich erscheinen, ob jeder Mensch auf den Stra- ßen mit lautem Jubel reagieren wird, wenn ich mit meinen tuckernden, kreischenden, gluckernden, für mich so köstlich nach fossilen Brennstoffen riechenden Gefährten um die Ecke biege. Es ist doch keinem von uns gedient, wenn in der Diskussion um individuelle Mobilität Hass, Aggressionen und Vorverurteilungen die Oberhand erhalten und einen Dialog verhindern. Und auch nicht, wenn sich eine öffentliche Moral gegen uns Autofahrer wendet, bloß weil es einige wenige gibt, die ...
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