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... Monate nur noch bis zur Premiere der neuen S-Klasse, Zeit für die Generalprobe. Mercedes er laubt dem Star der Stars einen ersten Striptease. Völlig ent blättert, so wie Chef-Designer Bruno Sacco ihn schuf, zeigte er sich dem auto motor und sport-Fotografen, während er ungeniert am öffentlichen Straßenverkehr teilnahm. Gewaltig baut er sich vor dem Betrachter auf, wenn auch kosmetisch geschickt auf zier Acht Steuergeräte kümmern sich um den Antrieb - Mercedes als Elektronik-Pionier lieh getrimmt. Ein neues Mercedes-Gesicht verringert den Protz-Effekt. Der Tradi tionsgrill verkümmert bei der S-Klasse zur Intarsie in der Motorhaube, einheitlich für alle Varianten. Selbst der Mega-Mercedes, der 600 SEL mit Zwölfzylinder motor, fällt nicht aus der Rei he. Die ursprünglich geplante Spezial-Maske mußte er ablegen. Mercedes fürchtet, unan genehm aufzufallen. Einziges V12-Merkmal bleibt deshalb ein Schriftzug hinter dem Sei tenfenster. Auch so verfehlt die S-Klasse nicht ihre Wirkung. Schließlich stellen ihre Maße alles in den Schatten, was ge meinhin unter der Bezeichnung Personenkraftwagen läuft. Der Top-Mercedes ist 5,25 Meter lang. 1,88 Meter breit (ohne Außenspiegel) und 1,47 Meter hoch. Das sind Rolls- Rovce-Werte und darüber. 3.18 Meter mißt der Radstand, zwei Zentimeter mehr noch als beim Rolls in Langver- Schöne Technik: zwölf Zylinder zum Abzählen, reserviert für den 600 SEL 12 Titel 26/1990 ...
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