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... stellt es aber ein Hindernis dar. Das Altershandicap lässt sich nicht mehr wettmachen, und es ist daher bei der grossen Konkurrenz im internationalen Automobilsport auch nicht erstaunlich, dass nur noch wenige Eidgenossen den Anschluss an die Spitze schaffen und in einem Werksteam unterkommen. Im Gegensatz zum Ausland, wo der Motorsport oft einen erheblichen Stellenwert besitzt, sind bei uns junge Talente allerdings auf sich selbst gestellt. Während in allgemein kaum umstrittenen Disziplinen, wie etwa dem alpinen Skisport, schon Halbwüchsige gezielt gefördert werden, muss der Automobilsportler bei uns in der Regel zuerst ins Erwerbsleben eintreten, um sich seine teure Passion selbst finanzieren zu können. Nur wenige haben das Glück, dass sie begüterte Eltern oder sonst Gönner besitzen, welche sie der finanziellen Sorgen entheben. Einige Industriezweige in der Schweiz arbeiten zwar nach wie vor mit beachtlichem Erfolg, als Sponsor im Automobilsport tä- tig zu werden scheint ihnen aber eher anrüchig. Begeisterungsfä- hige Firmen wie etwa L1STA mit ihrer Formel-3-Trophy oder Marlboro mit ihrem Nachwuchsförderungskonzept, der Challenge, bilden die Ausnahme. Das Autogewerbe engagiert sich zwar teilweise erfreulich stark im Sport, verglichen mit den Anstrengungen grosser Marken im Ausland nehmen sich aber die Budgets der Importeure ...
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