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... Male dargelegt, dass des Vaters Angaben über die genossenen Getränke" stimmen müssten und er nicht so betrunken gewesen sein könne, auf der Strasse zu schlafen. Er hatte etwas gereizt geantwortet, dann müsse sie seine, Arnolds, Erklärungen bezweifeln und ihn der Lüge bezichtigen. Daraufhin hatte sie ihn eine Weile stumm angesehen und schliesslich gesagt; während eine tiefe Röte über ihr Gesicht flog: nein, das könne sie auf keinen Fall. Und nun? War es so, dass nicht Mutter und Tochter eine vermittelnde Stellung einnahmen, eine für alle Teile tragbare Lösung ehrlich suchten, sondern die Vorposten des Feindes darstellten und seine eigenen Worte, soweit sie gegen ihn ausgelegt werden konnten, schnurstracks dem Vater und dem spinnengleichen Advokaten hinterbrachten? Eine Welle von Zorn und Scham überflutete Arnold; er' nahm unvermittelt von Cecile Abschied und eilte in sein Geschäft. Nun wollte er mit den Adlingers nichts mehr zu tun haben und die weiteren Schritte abwarten. Er versuchte, die erlittene Kränkung zu vergessen. War es nicht natürlich, dass Fräulein Adlinger für ihren Vater Partei ergriff? Ja, gewiss — aber ihm nützte diese Erkenntnis nichts. Nun besass er niemanden mehr, der seine Sorgen teilte, mit dem er nach Auswegen suchen konnte. Mit Griaz durfte er nicht reden, der nahm alles geschäftsmässig, als « Fall », und seine wenigen guten ...
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