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... auf Vorspur am kurvenäusseren und auf Nachspur am kurveninneren Rad. Die Tendenz zum Ausschwenken des Wagenhecks wird reduziert. Radträger und Längslenker des BMW-Zweisitzers Z1 bilden ein gemeinsames Leichtmetall-Gussstück. Auch hier ist wieder die «Nase» des Führungsarms begrenzt elastisch gelagert, um bei flotter Kurvenfahrt durch minimale Spurkorrektur Übersteuerneigung abzubauen. Dasselbe Prinzipfindet auch bei der neuen 5er-Reihe von BMW Verwendung. dass es vorteilhaft ist, einen Weg zu beschreiten, der den rigiden Regeln der Kinematik ein wenig ausweicht. Es erwies sichals vorteilhaft, der Verbindung zwischen Radträger und Fahrzeugkörper eine gewisse Elastizität zuzubilligen. EinerseitsHessen sich damit von der Fahrbahn ausgehende harte Stössesowie Körperschallübertragungen dämpfen, anderseits aberauch geometrische Konflikte unter den Radführungorganenin einer «Grauzone» entschärfen. Die vorher weitgehend ineiner Ebene agierenden Führungselemente konnten das nunin einem räumlichen Rahmen tun. Diese neue Freiheit findetz. B. als «Raumlenkerachse» für die Hinterräder der neuerenMercedes-Benz-Modelle ihren passenden Namen. Hier wirdjedes Rad durch fünf Lenker unterschiedlicher Länge undWinkelstellung den Fahrbedingungen entsprechend auf Kursgehalten - wobei es z. B. beim Einund beim Ausfedern ausseiner statischen Position sowohl in Längsrichtung ...
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