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... ❷ Le Mans Start 1953 8. Juni 1953, wenige Sekunden vor dem Start zu den 24 Stunden von Le Mans. Es tritt alles an, was damals in der Welt schnelle Sportwagen baut: aus Italien Ferrari, Alfa Romeo, Lancia, Osca; aus England Jaguar, Aston Martin, Allard, Bristol, Austin Healey, Frazer Nash; aus Frankreich Gordini, Talbot, Panhard; aus den USA Cunningham; aus Deutschland Porsche und Borgward. Nur eine Marke fehlt – Mercedes. Nach dem Doppelsieg der 300 SL im vergangenen Jahr zieht man es jetzt vor, sich intensiv auf den Einstieg in die Formel 1 vorzubereiten. ❶ Die 60 Fahrzeuge sind nicht nach den Trainingszeiten aufgestellt, sondern nach der Hubraumgröße: von den bulligen Cunningham mit Chrysler-Motoren und über 300 PS bis zu den Leichtgewichten der 750ccm-Klasse. Der 4,5 Liter-Ferrari (#12) von Ascari (Fahrerweltmeister 1952 und 1953) und Villoresi gilt vielen als Favorit. Davor vier Lancia, die hier eingeordnet werden, weil sie mit Kompressoren bestückt sind. Der Startplatz im Vordergrund bleibt leer, nachdem der spanische Pegaso durch einen Trainingsunfall eliminiert wurde. Die Fahrer müssten auf dem Kreis stehen, in dem ihre Startnummer aufgemalt ist, aber drei der Lancia-Piloten stellen sich gezielt daneben: Da sie ihre Fahrgeräte von rechts besteigen müssen, wollen sie so den Laufweg optimieren. Die Hinterräder sind mit Holzkeilen fixiert (# 63), um ...
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