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... drehfreudige Maschine läuft bis zur Dreh zahlgrenze knapp unterhalb von 5000/min vibrationsarm und geschmeidig. Der Merce des hingegen klingt beim Aus drehen (ebenfalls bis 5000 Tou ren) sehr kernig, was insofern stört, als hohe Drehzahlen von nöten sind, um zügig voranzu kommen. Obwohl auch der BMW insge samt etwas schwerfällig wirkt und wahrhaftig kein Ausbund an Temperament ist, kann er auf Grund seiner Hubraumre serven schaltfauler gefahren werden als der 190 D, bei dem der Fahrer stets einen gewissen Leistungsmangel verspürt. Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen - das beweist ein Blick auf die Drehmomentkur ven auf Seite 24/25. Auch die ermittelten Fahrlei stungswerte sprechen für sich. Um von null auf 100 km/h zu beschleunigen, braucht der 190 D 17,9 sder BMW nur 15,5 s, obwohl er einen guten Zentner mehr Leergewicht mitschlep pen muß. Noch krasser sind die Differenzen in der Elastizität: Die Beschleunigung von 40 auf 100 km/h im vierten Gang voll zieht sich beim BMW in 22,4 s, während sich der Mercedes da für 31,6 s Zeit läßt. Um im Fünften von 60 auf 120 km/h zu kommen, benötigt der 190 D fast 20 Sekunden mehr als der 324 d - von Elastizität kann da nicht mehr gesprochen werden. Die extrem lange Übersetzung des 190 D entpuppt sich in der Praxis als Fluch der guten Tat. Eine solche Übersetzungsan passung ...
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