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... 45 Kilometer von Paris. Ein herrlicher Tag und wunderbare Fahrstrasse, für Automobilisten ein Ideal. Es war eine ganz geschlossene Wagenkolonne, der man folgenkonnte. Auch hier nur erstklassige Wagen. Was trugen die Damen in den Autos? Genau dasselbe wiebei uns. Einfache, praktische und vornehme Eleganz ist heute, was gesucht und getragen wird. EigentlicheAutohüte gibt es keine mehr; alles trug kleine Hüte. Hie und da flatterte ein Schleier vorbei, meistens inder gleichen Farbe wie der Hut, und man verspricht sich in Paris viel von einer kommenden Schleiermode, allerdings nur für Auto und Reise. Die Hüte werden immer höher, und dies dürfte die Mode sein, die überall durchschlagen wird. Die Köpfe sind sehr weich drapiert und ganz individuell der Trägerin angepasst. Qualitativist Velour taupe, Feutre Soleil, neuerdings in changeant und double face das Vornehmste. Die Verarbeitungbietet der Haute Mode mannigfaltige Ausführungen. Man trägt sehr viel schwarz, Samt sowohl wie glänzende Seidenfilze, oft mit Bijouterien, in letzter Zeit (besonders am Rennen sah man es) sehr viel kurze,seitwärts angebrachte Kronenreiherbüschel. Modefarbe ist grenat, bordeaux, aubergine, viel marine, beige, grauund vert d'eau. Man kann heute in der Mode nichts mehr voraussagen; Wetter, Ort und Umstände spielenoft grosse Rollen. Der gute Geschmack der Dame kommt indessen erst zur richtigen ...
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