Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... aber das Ullsteingebäude am Südende des Platzes konnte man noch ganz gut erkennen. Unserer Wettermeldung zufolge, lagen eine Viertelflügstunde südlich Berlin die Wolken schon in den Wäldern auf. Wir starten nach Westen und streichen knapp über das Häusermeer der Millionenstadt. Unter uns ziehen Strassen mit Trambahnen und Autos durch. Leute gehen mit aufgespanntem Regenschirm über den nassen Asphalt Wir sehen senkrecht in die Schächte der Häusergevierte, wir überfliegen in Turmhöhe Plätze, Fabriken, Qärten, Kirchen, Kasernen. Nach vorn sieht man nicht weit. Die Scheiben sind vom Regen besprenkelt. Ueber «ns hängen schiefergraue Ballen. Der Wind ist schwach, die Abtrift gering. Ich korrigiere am Richtkranz des Kompasses nur wenige Grade. Wir fangen einen Funkspruch der 40 Kilometer vor uns fliegenden Maschine auf, die in der vereinbarten Höhe bereits in den Wolken dustert. Die Villenquartiere der Vororte liegen hinler uns, wir kommen über offenes Gelände. Noch haben wir einige Minuten Erdsicht. Dann sinkt die Wolkendecke ab, weissgraue Fetzen treiben an uns vorbei. Ich gebe Gas i— wir müssen hinein in die Waschküche! Noch sehen wir ein Stück Wiese — eine Strasse — ein paar Bäume unter uns durchsagen — dann nichts mehr. Plötzlich ist die ganze Welt versunken — verschluckt — weg! (J?und um uns ein graues, nasses Nichts. KeinOben und kein Unten mehr, nur ...
Kommentare