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... also Einbussen beim Motorwirkungsgrad, alsomehr Treibstoff verbrauch. Delikat dürfte die Situation in den nächsten Jahren bei den Partikelemissionen werden: Seit dem 1. September dieses Jahres sieht die Abgasprüfung für Dieselfahrzeuge neben der Massengrenze (von 4,5 mg/ km) neu auch eine Begrenzung der Partikelanzahl (auf 600 Milliarden/km) vor. Unddort wird derzeit noch im Trüben gefischt. Während die Gravimetrie bei der Bestimmung der Partikelmasse gute und auch reproduzierbare Resultate liefert, scheinen die bisher bei der Abgasmessung zur Bestimmung der Partikelanzahl eingesetzten Verfahren etwas diffus und wohl auch ordentlich ungenau zu sein, schon weil die Reproduzierbarkeit der Messungen nicht gewährleistet sei. Ob sich solche Messungen tatsächlich eignen, um dem Motorenentwickler eine klare Richtung für seine Optimierungsarbeiten aufzuzeigen, ist ungewiss; genau wiedie Prämisse, die Zahl der emittierten Partikel sei fast noch wichtiger für die Lufthygiene als derenMasse. Stellt man sich jetzt vor, dass Autos mit direkt einspritzenden Benzinmotoren schon bald auch mit Partikelfiltern ausgestattet werden müssen, kann man sich fragen, ob die Entwickler nicht gleich wieder zurück zur Saugrohreinspritzung gehen sollen. Und im selben Atemzug scheint auch ein Rückschritt vom Piezozum Magnetventil-Injektor nicht abwegig, da der ...
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