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... unbestreitbar ein mutiger Entschluss. Insofernerhielt das Werk mit Fug und Recht für das unkonventionelle Konzept den begehrten «CarDesign Award 1995». Technisch wie stilistisch ist das riesige, dunkel eingefärbteRückfenster, das nicht nur bis zum Wagenende reicht, sonderndas Heck auch seitlich weit umgreift, ein markantes Stilmerkmal. Es erinnert geradezu als Gegenstück an die wuchtigenPanorama-Windschutzscheiben der sechziger Jahre, damals allerdings noch aus simplem Einschichtglas, das inzwischenlängst vom sichereren Verbundglas abgelöst wurde. Gemäss Auskunft der Rüsselsheimer war zuerst die sphä-risch stark gewölbte Tigra- Heckscheibe, vor allem mit den vorgeschriebenen optischen Anforderungen, in Grossserie nicht herzustellen. Nach vielen Recherchen gelang es probeweise in den USA und schliesslich bei dem italienischen Glasproduzenten SIV (Societä Italiana Vetro), auf einer völlig neuen Produktionsanlage mit einerbis dato unbekannten Biegetechnologie die 170 cm lange,95 cm breite und 4 mm dicke Scheibe in vier Fertigungsstufenzu erstellen. Sie besteht aus getöntem, aus Amerika stammendem Sundym-Glas mit einerLichtdurchlässigkeit von 35 %. Das dunkle Glas verringert dieAufheizung des Wageninneren Nr. 29/13. Juli 1995 und bietet zudem doppelt soguten Wärmeschutz wie grün eingefärbtes Glas. Nach Angaben des Karosseriekonstrukteurs Langer wirddas ...
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