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... Zu technischen Novitäten wie der Tiptronic, dem automatisch ausfahrenden Heckspoiler und einer Reifendruck-Kontrollanzeige kommen immer größere Saugmotoren: Mit 3,8 Litern im 991 und gar 4,0 Litern im 500 PS starken 911 R. Porsche versorgt die PS-hungrige Klientel bis heute verlässlich mit immer neuen Carrera-, GT2 und GT-3-Typen, dazu weitere Cabrios, Targas und mitunter Speedster. Immer wieder mal zeigt Porsche zwischendurch mit Überautos à la 959 (siehe OCTANE Nr. 32) der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Wie 2000 mit dem 10-Zylinder-Carrera GT oder 2013 mit dem 887 PS starken 718 Hybrid-Spyder, mit dem Marc Lieb auf dem »Ring« eine Runde in 6:57 Minuten dreht. Zusammen mit dem kontrovers aufgenommenen 996 – der mit den Spiegelei-Lampen – erfolgt 1998 in der Großserie die erste Revolution unter der Haube: Porsche stellt von Luftauf Wasserkühlung um. Eine Zäsur von ähnlicher Tragweite wie die Entscheidung von 2015, von Saugauf Turbomotoren zu wechseln. Dem Absatz des Elfers hat beides nicht geschadet, allen Stammtischparolen zum Trotz. Abseits der Elfer-Aktivitäten läuft nach Ende der Transaxle-Ära der zügige Ausbau des Portfolios. Der Boxster macht 1996 den Anfang, gefolgt 2002 vom im neuen Werk Leipzig gebauten Cayenne. Schon die erste, noch recht martialisch geformte Ausgabe, wird zum Verkaufshit. 2005 schließt der Cayman die Lücke ...
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