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... daher nicht verwundern. Als sich im Sommer 1973 jenseits des Ozeans erste Treibstoffverknappungserscheinungen bemerkbar machten, ahnten nur wenige die offenbar unumgängliche Erdölkrise. Seit diesem hoffentlich heilsamen Schock geht man mit dem kostbaren -Nass sorgfältiger um. Abmagern und verkleinern heisst nun die Benzinspardevise vieler Autohersteller. General Motors hat nach den grossen jetzt die mittleren Modellreihen in die Kur genommen (vgl. «AR» 38/77). Als in den späten fünfziger Jahren immer mehr Fahrzeuge von Europa nach den Vereinigten Staaten verschifft wurden — vor allem Volkswagen —, sahen sich die einheimischen Hersteller gezwungen, selbst kompaktere Fahrzeuge zu bauen. So erschienen beispielsweise der niedrige Chevrolet Corväir mit luftgekühltem Heckmotor oder der elegante Plymouth Valiant und noch viele andere «compacts», wie sie genannt wurden. Doch schon bald klaffte die Lücke zwischen den kompakten und grossen Wagen zu weit auseinander, die «intermediates» wurden geboren. Der im Herbst 1963 erschienene Chevrolet Chevelle war mit 292 cm Radstand knapp über 490 cm lang und 190 cm breit; mit 4,8-Liter- V8-Motor wog die Limousine rund 1450 kg. Doch auch die mittelgrossen Wagen setzten Pfunde an, die Länge des Chevelle erreichte bald das 5-Meter-Mass, dann 510 cm und zuletzt über 530 cm — das Leergewicht stieg beängstigend bis auf knapp ...
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