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... vielleicht erwarten könnte. Die Lenkung spricht schnell an, hat eine angenehme Mittenzentrierung und wird auch bei stärkerem Einschlag nicht spürbar schwergängiger. Zwar hat das Bremspedal einen relativ langen Weg, es verzögert aber ohne Drama. Die Nadel des Drehzahlmessers geht gern über die 5000er-Markierung hinaus. Kein Protest dann auch unter der Motorhaube – nur das sonore Schmettern des Motors nimmt an Lautstärke zu, wenn man in jedem Gang das volle Drehmoment abruft. Jetzt runterschalten in den Zweiten für die »Gachot«, dann durch sehr flüssige und klar definierte Schaltgassen in Gang 3 und 4 und volles Rohr durch die »Brundle«. Ehe es heißt: scharf abbremsen für die aufwärts führende »Pif-Paf«-Schikane. Diese viertürige Familienlimousine – mit viel Platz auf der Rückbank und im großen Kofferraum – wiegt bei 130 PS kaum mehr als eine Tonne. Das reicht, um viel Spaß zu haben und ist ein großartiger Einstieg in eine Strecke, die man als Neuling erst noch richtig kennenlernen muss. Zurück in der Boxengasse gehen wir auf unserer weiß-blauen Zeitreise um etwa acht Jahre nach vorn. Und sehen ein Modell, das 1966 als Nachfolger der neuen Klasse und als zweitürige Limousine BMW 1600 (später 1600-2 und 1602) begann. Ich fuhr in den 90er-Jahren einen BMW 2002 als Alltagsauto, mit einem 100 PS starken Zweiliter und Einfach-Vergaser, aber ohne die ...
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