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... denVerkehrsfluss zusätzlich. Nach Behördenschätzungen reichenunter bestimmten Umständen - schwere Regenfälle, Schnee - 20000 zusätzliche Fahrzeuge, um den Verkehr gänzlich zum Stillstand zu bringen. Misere als Dauerthema Die meist halbherzigen Versuche der Behörden zur Verbesserung der Lage blieben jahrzehntelang weit gehend erfolglos. Erst die seit 2001 amtierende rotgrüne Stadtregierung,die ihre Wahl nicht zuletzt dem Verkehrsprogramm verdankte, wagte, drastische Massnahmen zu ergreifen. Die Pariser Verkehrsmisere ist seit fast 40 Jahren ein Dauerthema. Der 1967 erfolgte Beschluss des damaligen Regierungschefs und späteren Präsidenten Georges Pompidou, angesichts der zunehmenden Motorisierung und des steigenden Verkehrsaufkommens «Paris dem Automobil anzupassen» und zu einer «autogerechten Stadt» zu machen, hatte weit reichende Folgen. Damals wurde u. a. ein Grossteil der Spazierwege unmittelbar am Ufer der Seine in Paris zu Schnellstrassen ausgebaut und die Hauptverkehrsadern der Stadt zur «roten Achse» erklärt, mit striktem Parkverbot. Sie hatten aber schnell eine Saugwirkung und zogen zusätzliche Fahrzeuge aus derimmer mehr urbanisierten Umgebung an. Gleichzeitig nahm der regionale und nationale Transitverkehr quer durch Paris wegen der schlechten Strassenverbindungen rund um die Hauptstadt beträchtlichzu. Als in den 80er-Jahren die ...
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