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... Bei den Anlagen mit Schutzgasbetrieb wird der flüssige Brennstoff dadurch gesichert, dass alle Hohlräume wie Behälter, Armaturen und Rohrleitungen mit einem nichtoxydierenden Gas (Kohlensäure, Stickstoff usw.) als Schutzmittel gefüllt werden, wobei der Druck dieses Gases gleichzeitig auch zur Förderung des flüssigen Brennstoffes dient. Die Gefahr eines evtl. Rohrbruches wird bei diesem System durch Verlegen der Rohrlei- ~ tungen in ebenfalls mit Schutzgas gefüllte ^-Schutzleitungen bekämpft. Für den Betrieb solcher Anlagen ist die ständige Bereithaltung einer entsprechenden Menge des Schutzgases in dichtschliessenden Gefässen erforderlich. Die Schutzgas-Anlagen erfordern eine peinlich genaue Ueberwachung der Rohrleitungen hinsichtlich ihrer Gasdichtheit, um Gasverluste und dadurch bedingte erhöhte Betriebskosten zu vermeiden. Schon lange vor dem Weltkriege versuchte man, das teure Schutzbzw. Druckgas durch andere billigere Mittel zu ersetzen. Es lag der Gedanke nahe von der Tatsache Gebrauch zu machen, dass Wasser und Benzin sich nicht vermischen. Einwandfrei arbeitende Anlagen .dieser Art wurden zuerst in England gebaut, so dass schon während des Weltkrieges fast sämtliche Flugplätze Englands Tankanlagen nach diesem System erhalten konnten. Auch die grossen englischen Omnibusgesellschaften mit ihren Riesenwagenparks gingen zu diesem ...
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