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... Ferrari gestiegen sind und sich nun gegenseitig vor dem Autoablichten. Funktionell: einteilige Haubenvorne und auch hinten. Dann bietet mir Valentino grinsend den linken Platz an. Ich folge seiner Aufforderung mit leichtem Unbehagen, wohl wissend, dass er nur zu gerneselbst weiterfahren würde. Aus - serdem fürchte ich die Stunde der Wahrheit: Wenn man jahrzehntelang von einem bestimmten Auto träumt, kann die reale Erfahrung ernüchternd sein Im 7. Autohimmel Meine Sorge ist unbegründet. Zwar entsprechen Volantund Sitzposition nicht den jüngsten orthopädischen Erkenntnissen. Doch nach wenigen Kilometern hat man sich daran ebenso gewöhnt wie an die servofreie Lenkung oder die steifstehende Pedalerie. Mit zunehmendem Tempo fühlt sich der Miura leichtfüssiger an, und dabei bleibt es für die folgenden vergnüglichen Stunden:Ich bin im siebten Autohimmel! Mehr als die von Valentino geschätzten 200 Sachen - derTacho ist defekt - schaffen wir allerdings nicht. Doch es genügt völlig für die Erkenntnis:Glücklich, wer einen Miura fahren, und selig, wer ihn besitzendarf. So sieht es offensichtlich auch Balboni, der wieder das Steuer übernommen hat, als sein Telefon klingelt und er kurz angebunden antwortet: «Si, pronto? (Pause) Aah, don’t ask me, baby!»Auf der Rückfahrt kann sich Valentino nicht mehr zu einem Fahrerwechsel durchringen und treibt den SV mit ...
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