Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... im Grossen Rat über die Strassenunfälle betonte, besteht das Grundproblem darin, dass es gilt, Schwierigkeiten einer weit fortgeschrittenen Motorisierung zu lösen, für welche die heutigen Strassen nicht mehr genügen. Mit dem Erlass von Reglementen sowie mit strengen vorbeugenden und repressiven Massnahmen ist es nicht getan. Ohne so weit zu gehen, die Verkehrsunfälle geradezu als ein dem Verkehr immanentes Element zu bezeichnen, erklärte sie der Redner doch als ein nicht unter allen Umständen zu vermeidendes Uebel. Immerhin zeigen die Statistiken, dass, während 1938 bei 14 000 im Kanton Genf immatrikulierten Motorfahrzeugen, 1916 Unfälle, also 137,5 Promille, gezählt wurden, währenddem heute, bei 36 000 Fahrzeugen, 2900 Unfälle, also 82,75 Promille, zu verzeichnen sind. Was die vorbeugenden Massnahmen betrifft, so wehrte sich der Chef des Justizund Polizei-Departements lebhaft gegen den Vorwurf eines Interpellanten aus den Kreisen der Arbeit, dass die Bedingungen für den Erwerb des Fuhrerausweises zu leicht seien. Die Fahrprüfung werde mit aller Objektivität und Strenge durchgeführt; von 5308 Bewerbern sind 1952 deren 572, das heisst etwas mehr als 10 Prozent, durchgefallen. Staatsrat Douboule bestritt auch die Richtigkeit der Behauptung des gleichen Interpellanten, dass bei diesen Prüfungen jene Kandidaten eine Bevorzugung gemessen, ...
Kommentare