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... Das Wasser spritzte in hohen Fontänen auf, wenn die Wagen daherrasten.. Sie waren kaum zu sehen, ihre Konturen verschwanden in einem silbergrauen Wasserschleier. Die Südkurve erreichte Stuck als sicherer Erster, dann donnerte Chiron hinter ihm her, nachher Varzi auf dem alten Alfa Romeo-Monoposto. Die Kurven wurden wegen der hohen Wasserpfützen unheimlich gefährlich. Die erste Runde beendete Stuck als Führer. «Stuck, Stuck!» — so scholl es längs der Bahn, wenn der tiefliegende P-Wagen dahergefegt kam. Chiron und Varzi folgten mit toller Eile. Moll und Nuvolari lagen hinter ihnen. Schon zeigte sich deutlich: Die Scuderia Ferrari jagte Stuck! Prinz Leiningen und Momberger, denen die beiden andern P-Wagen anvertraut waren, taten sich anfänglich nicht sehr hervor und fanden sich auf den hinteren Rängen. Pietsch, der Amerikaner de Paolo und Earl Howe bildeten den Beschluss des infernalischen Kampfes.f )er P-Wagen Stucks wurde immer schneier und legte wachsende Distanz zwischen sich und die Verfolger. Wundervoll war zu beobachten, wie die Maschine auf der Strecke lag, gleichsam, als wäre sie an die Bahn angebunden. Die weisse Schaumwolke, in der Stuck verborgen war, fegte mit unheimlicher Regelmässigkeit um die Bahn. Leiningen, zuerst an sechster Stelle, vermochte in einer Kurve den wegen seines kranken Beines benachteiligten Nuvoilari zu überholen. ...
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