Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Legende. Die zweite, neuere, hat sich herausgebildet in den Nachkriegsjahren, seitdem wir wieder ins Ausland fphren können: Spaniens Strassen sind miserabel. Wie steht es damit in Tat und Wahrheit? Schon wenige Jahre nach dem Beginn der Aera Primo de Rivera erlebte man die ungeheure Ueberraschung, dass Spanien die besten Strassen Europas besass, nicht nur im Hinblick auf eine staubfreie Fahrfläche. Dort habe ich 1924 und 1925 zum erstenmal die rationelle Kurvenüberhöhung getroffen, die dem Eisenbahntechniker längst geläufig, aber im Strassenbau so gut wie unbekannt war. Die nun auch in der Schweiz einsetzende Propaganda zugunsten von Quergefällen bis zu 15 % blieb leider viele Jahre unbeachtet. Der grosse Vorzug des spanischen Kurvenausbaus hat auch die Revolutionszeit überdauert, der man es zuschreiben muss, wenn die Beläge weitgehend noch nicht erneuert werden konnten. Dass Spanien aber heute an seinen Strassen eifrig und nicht kleinlich baut, muss offen anerkannt werden, allerdings nicht unter gleicher Berücksichtigung aller Landesteile. Allgemein gesprochen ist heute der Strassenzustand im Osten am prekärsten, gut und sogar vorzüglich vor allem an der Nordküste und durch Mittelspanien, teilweise weithin zegen die südlichen Randgebiete. Abb. 2. Ostküstengebtet zwischen der französischen Grenze und Barcelona. Viele Strassen die während der ...
Kommentare