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... senverkehr den Vorwurf, er belaste unsere Handelsbilanz und es gab eine Zeit, da solche einseitige Darstellungen beim Volk einigen Eindruck zu erwecken vermochten. Mehr als drei Jahre Krieg mögen inzwischen selbst dem hintersten Bürger klar gemacht haben, dass die vielgepriesene wirtschaftliche Autarkie auch ihre Schattenseiten besitzt. Heute wäre man wohl gerne bereit, .Hunderte von Millionen guter Schweizer Franken ins Ausland zu transferieren, wenn wir dafür Kohle, Treibstoffe, Eisen und Nahrungsmittel beziehen könnten. Qewiss, man richtet sich so gut als möglich auf die Mangelwirtschaft ein und nutzt vielleicht besser als ehedem die im Lande vorhandenen Kräfte und Möglichkeiten aus. Als Idealzustand wird das jedoch wohl kaum jemand betrachten und jeder dürfte den Tag ersehnen, da der internationale Güteraustausch uns allen wieder den natürlichen Reichtum der ganzen Welt zugänglich macht. Einfuhr und Export sind indessen nicht nur notwendig, um die Wirtschaft zu befruchten und den Lebensstandard zu erhöhen, vielmehr wurde der internationale Handel seit jeher vom Fiskus auch als Mittel zur Speisung der Staatskassen erkannt und benützt. Noch heute haben sich die Wellen, welche die auf den L Oktober 1941 eingeführte Warenumsatzsteuer geworfen, nicht geglättet. Und doch ist im Grund genommen das Prinzip auch für die Schweiz gar nicht neu, denn die Zölle ...
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