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... zu schmälern. Der Ausbau erscheint als geboten aus derErwägung heraus, dass sich der schweizerische Motorfahrzeugpark, nach den Schätzungen der Fachkommission, in absehbarer Zeit verdoppeln werde. Ob dies zutrifft,hängt nicht allein von der Entwicklung der Wirtschaft, sondern in entscheidendemMasse auch von der Behandlung der Motorfahrzeuge durch den Staat ab. Bis zum Ausbruch des Krieges stutzte eine Doppelbesteuerung der Evolution desMotorverkehrs die Flügel. Die Kantone unterwarfen die Fahrzeuge einer Hubraumtaxe, die allerdings praktisch den Charakter einer Benutzungsgebühr annahm, zumal die Erträgnisse für den Ausbau und die Instandstellung der Strassen dienten. Doppelt so stark molk jedoch der Bund das Automobil mit den Benzinund Einfuhrzöllen, aber von den bedeutenden Summen, Welche der Staat jährlich aus dem Motorfahrzeugverkehr zog, ist nur ein kleiner Bruchteil in Gestalt von Subventionen wieder auf die Strasse zurückgeflossen. Gfewiss, der Motorfahrzeughalter sträubt sichnicht dagegen, einen angemessenen Teil an die Strassenkosten beizusteuern, wobei sichallerdings die Schwierigkeit erhebt, den richtigen Schlüssel für die Verteilung derLasten auf die einzelnen Strassenbenützerkategorien zu finden. Die Politik jedoch,welche im Motorverkehr nur ein Objekt fiskalischer Ausbeutung erblickt und esentsprechend zur Ader lässt, sollte endgültig der ...
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