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... mit über 10 Millionen zu kulminieren. Seither aber sind sie wieder bedeutend gesunken und erreichten 1942 noch knapp 8 Mill. Fr. Wenn wir aber dann zuletzt feststellen, dass die Gesamtaufwendungen für das kantonale Strassenwesen im Zeitraum 1938/42 von 94 Mill. auf 53 Mill. zusammengeschmolzen sind, so dürfen wir nicht übersehen, dass die materiellen Leistungen noch weit erheblicher abgenommen haben, als diesem Nominalbetrag entspräche. Denn angesichts der stark gestiegenen Materialpreise und der erhöhten Löhne hätte selbst mit gleichbleibendem Finanzaufwand hinsichtlich der Verbesserung und Erweiterung des Strassennetzes von Jahr zu Jahr immer weniger verrichtet werden können. Um so stärker musste sich daher der sogar summenmässige Rückgang um rund 40 Mill. Fr. auswirken, und als Schlussergebnis unserer Betrachtung bleibt nur die Erkenntnis, dass die Modernisierung des schweizerischen Strassennetzes während dieses Krieges weitgehend zum Stillstand gekommen ist, ausgenommen vor allem der Bau der Sustenstrasse. Dafür nämlich gaben die Kantone Bern und Uri im Jahre 1942 zusammen rund 5M Mill. Fr. aus, während sich das Total aller Kantone für Neubauten nur auf 7,9 Mill. Fr. bezifferte, so dass für alle anderen Stände nur 2,4 Mill. Fr. übrig blieben. 1936 1937 1938 1939 1940 1941 1942 Eine wahrlich katastrophale Entwicklung! Der Benzinzollanteil ist von seiner ...
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