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... oder gar zu automatisieren. Wer denkt heute schon daran, dass noch unsereGrossväter ihre Autos mit der Kurbel anwerfen mussten und dass es früher am Lenkrad einen Hebel für die Verstellung des Zündzeitpunktes gab? Synchronisierte Getriebe setzten sich erst nach dem zweiten Weltkrieg durch, und noch ist es garnicht so lange her, dass Servolenkungen und Servobremsen ein Privileg vonOberklassewagen waren. Von elektrischen Heinzelmännchen für das Heben und Senken der Fenster oder das Regulieren der Sitze ebenso zu schweigen wievon vollautomatischen Klimatisierungen oder anderen Errungenschaften der modernen Elektronik. Doch es gibt daneben auch Fahrzeug-Bauteile, die zwar gewisse Verbesserungen erfahren haben, aber imGrunde noch immer recht urtümlich geblieben sind. Zu ihnen gehört die Kupplung,die zwischen Motor und Schaltgetriebe angeordnet ist und — je nach Stellungdes Pedals — den Kraftfluss herstellen oder unterbrechenkann. Dass sie sich bisher recht erfolgreich den meisten Automatisierungsbemühungenwidersetzt hat, liegt in erster Linie daran, dass noch keine Hilfsvorrichtung in der Lage war, die Kupplungsarbeit so perfekt zu verrichten wie dermenschliche Fuss. Tatsächlich koordinieren wir, ohne uns dessen gewahr zu sein, durch eine eingeschliffene Handlung bei jedem Anfahrund Schaltmanöver ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Kupplung, Gas ...
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