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... für prestigeträchtige Ty penbezeichnungen, die auf i oder e endeten. Heute halten schon brave Familiendiesel mit ein paar Hundert Newtonmeter Dreh moment dagegen, für diebische Freudenmo mente braucht es daher einiges mehr an Rüstzeug. Zum Beispiel den amtierenden Zwergenkönig Mini John Cooper Works, dessen 211 PS auf schmächtige 1200 Kilo gramm prallen. Oder den Audi Al Quattro. Der auf 333 Exemplare limitierte Vorbote zukünftiger Allrad-Varianten macht mit seinen weiß lackierten Turbinenrädern und dem Riesen-Dachflügel frech auf Pikes- Peakoder IMSA-Bolide. Vom stramm anlie genden Sportsessel mit integrierter Kopf stütze aus führt der Fahrer einen geriffelten Alu-Knauf durch die Gassen und blickt auf eine grellrote Drehzahlmesser-Skala. Auch antriebsseitig geht Audi das Thema Spaß mit großer Ernsthaftigkeit an: Zwei Liter Hubraum, Direkteinspritzung, Turbo lader mit Ladeluftkühlung und vier von variablen Nockenwellen dirigierte Ventile sorgen für 256 PS, die per Allradantrieb auf die Straße losgelassen werden. Für den Al Quattro räumen die Bayern mal eben ihr halbes Technikmagazin leer. Entsprechend aufgekratzt stürmt der Audi los, zieht in sechs Sekunden auf Tempo 100, um sich erst bei 245 km/h mit den Fahr widerständen auf ein Unentschieden zu ei nigen. Als typischer Turbo macht sich der Vierzylinder im unteren Drehzahlbereich ...
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