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... Arbeiterinnen Teppiche und Telefonleitungen gelegt, Blumen aufgestellt und Autos nebst anderem Ausstellungsgut an Ort und Stelle geschoben hatten. Alles wie sonst? Oh nein. Wer es noch nicht geglaubt hatte, wird es nunmehr einsehen müssen, wenn er die Hallen des Autosalons abschreitet: Wer ein Auto kauft, erfüllt nicht nur eigene Bedürfnisse, sondern vollzieht eine Handlung, welche die Gemeinschaft angeht. Das ist heute wohl unbestritten. Doch ob er gut oder ungut handelt, ist sehr umstritten, und zwar je nach dem Standort der Urteilenden. Der langjährige Standort der «AR» hat sich indessen nicht geändert und braucht sich auch nicht zu ändern: Wer im Autokauf vernünftig handelt und sich der Tragweite seines Entschlusses bewusst ist, der handelt auch für die Allgemeinheit vernünftig. Diese Meinung dürfte heute auf geringeren Widerstand stossen als auch schon. In diesem Sinn sei hier und in den kommenden Sonderausgaben unseres Blattes das Ausstellungsgut gewürdigt, und zwar zum ersten die Autos selbst. Zwölf Monate — eine kurze Zeit. Doch seit dem Genfer Salon von 1973 hat sich vieles ereignet und auch manches, das das den Salon selbst berührt. Die Automobile haben sich in dieser Spanne viel mehr geändert, als die blosse Zahl der eigentlichen grossen Neuheiten aussagt. Rund drei Viertel der dieses Jahr gezeigten Modelle wurden inzwischen neu eingeführt oder in ...
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