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... Adolf Tüscher betrieb nach seiner Lehre und den Wanderjahren ab 1902 in Zürich-Wipkingen eine Hufund Wagenschmiede. Sein jüngerer Bruder Fritz eröffnete 1909 in Zürich-Aussersihl eine Carrosserie-Wagnerei. Beide Betriebe entwickelten sich erfreulich, und 1917 beschlossen die beiden Brüder, ihre Talente und Werkstätten zusammenzuschliessen. Im neu bezogenen Gebäude an der Hardturmstrasse verfügte die Firma Gebrüder Tüscher & Co. über eine Hammerschmiede, Spenglerei, Wagnerei, Sattlerei und Malerei. Schon bald wurden etwa 40 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt. Noch stellte man pferdegezogene Fahrzeuge her, aber das Automobil gewann laufend an Einfluss und Verbreitung. Bereits 1918 trat Fritz Tüscher dem von den Besitzern namhafter Carrosseriefirmen der Schweiz eben gegründeten VSCI, dem Verband der Schweizerischen Carrosserie-Industrie, bei. Von 1923 bis 1939 war er dort Vorstandsmitglied und setzte sich engagiert für dessen Isotta Fraschini Tipo 8/ Bild Coli. SCR Anliegen ein. Dazu gehörten offizielle Preislisten für die ver schiedenen Carrosseriearbeiten, die Regeln für korrekte Geschäftsabschlüsse z. B. mit dem Bund für Armeeaufträge oder der Postverwaltung. 1919 wurde für die Postbetriebe erstmals ein Omnibus mit Tüscher-Carrosserie auf einem Martini-Chassis ausgeliefert. Bei den Personenwagen wurden zu Beginn der 20er Jahre mehrheitlich ...
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