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... und leichtesten Varianten waren im Grunde rennfertig und wurden ohne großes Federlesen in die Schlacht geworfen. Stirling Moss war der Erste, der mit dem Ausstellungsfahrzeug von London (Chassis 0200) ausrückte und beim Ostermontag-Meeting 1961 in Goodwood auf Platz drei fuhr. Der Zagato wog dank seiner Plexiglas-Scheiben und des erhöhten Aluminium-Anteils fast 100 Kilo weniger als ein DB4 GT von der Stange. Die noch leichteren MP209 waren jedoch weniger verwindungssteif und dazu nicht fertig entwickelt. Das hatte zur Folge, dass die Aufhängungspunkte dazu neigten, sich unter gewissen strukturellen Belastungen relativ zueinander zu bewegen. Was das Handling – siehe Jim Clark 1962 in Goodwood – bis zu einem gewissen Grad zu einem riskanten Vabanquespiel machte. Kommen wir zur Optik: Ist dieser Aston wirklich ein »schönes« Auto? In der Ansicht von dreiviertel vorne definitiv ja. Denn es ist die wohl minimalistischste Möglichkeit, die Identität eines Aston Martin auszudrücken. Reduziert auf die Kühlergrillöffnung – mit einem Gitterwerk zwischen frühen und späteren DB4 – sowie glatte Frontkotflügel mit verschalten und zurückversetzten Scheinwerfern. Die Motorhaube kommt ohne Lufthutze aus, zwei lang gezogene, aber flache Ausbeulungen reichen, um den Nockenwellendeckeln genug Platz zu geben. Auch eine Stoßstange fehlt; an ihre Stelle rücken drei ...
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