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... Ein fairer Sportsmann habe jeden Rivalen zu akzeptieren,tönt es aus dem Munde der Puristen. Okay. Zudem würden diese Grand-Prix-Stars ohnehin viel zu viel verdienen, sollen sich doch die Jahresgagen der Topstars in den letzten paar Jahren imBereiche zwischen 10 und 24 Dollarmillionen bewegt haben. Angesichts der Wirtschaftsflaute hat sogar Formel-1-Papst Bernie Ecclestone — an sich dafür bekannt,beim Nehmen alles andere als zimperlich zu sein — vorgeschlagen, man solle dieSpitzensaläre bei 5 Mio Dollar einfrieren. Aber auch bei einem rigorosen SalärstoppMesse sich unter dem Tisch hemmungslos weiteroperieren. Als der SAR im Hinblick auf die Zürcher Rennwagenausstellung vom vergangenen Wochenende zwei Stars der mittleren Topkategorie für einen dreistündigen Auftritt in der Züspa-Halle engagieren wollte, gab es für dieOrganisatoren eine kalte Dusche: 17 000 Franken proKopf waren auf dem Wunschzettel vermerkt. Also Übung abblasen. Zurück zu Alain Prost und dessen Senna-Ausschluss: Schon vor sechzig Jahrenhatte es ein ähnliches Refus unter Spitzenstars gegeben. Von 1930 bis 1932 fuhr Tazio Nuvolari für die Scuderia Ferrari. Aber Teamboss Enzo Ferrari wollte auch den andern grossen Koriphäen,Achille Varzi, auf seinen Autos einsetzen. Varzi aber weigerte sich, im gleichenTeam wie Nuvolari zu fahren, weshalb er auf Maserati und Bugatti auswich. Die ...
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