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... Einnahme von 75 Mill. Fr. verschafften. Die Frage erhebt sich nun, ob wir in der nächsten Zukunft auf die Aufrechterhaltung, ja vielleicht sogar auf eine Intensivierung dieses Autofremdenverkehrs werden zählen können, der für ein Land mit passiver Handelsbilanz von nicht zu untersehätzender Wichtigkeit ist. Angesichts des unbefriedigenden Zustandes, in dem sich gegenwärtig unsere meisten Alpenstrassen befinden, die doch für den Autotouristen den grössten Anziehungspunkt darstellen, muss man leider daran zweifeln. Da unsere aus verhältnismässig alter Zeit stammenden Strassen den modernen Verkehrsverhältnissen nur unvollständig angepasst wurden, erscheinen sie dem Fahrer vielfach zu eng, staubig, von Schlaglöchern durchsetzt und der durch Unwetter verursachten Verwitterung ausserwdentlich stark ausgesetzt. Auf gewissen Passtrassen ruft ausserdem das Ausweichen und Ueberholen den grössten Unannehmlichkeiten, die dort noch vermehrt werden, wo Postautomobile verkehren. Im Gegensatz dazu fährt der Automobilist im Ausland auf modernen, prachtvollen Strassen, die das Fahren zum Genuss machen, das Fahrzeug schonen und jedenfalls ein grosses Plus in der Fremdenverkehrswerbung: bilden. Man darf die in diesen Verhältnissen für unseren Fremdenverkehr ruhenden Gefahren zweifellos beste Lösung, wobei natürlich die finanzielle Frage die Hauptschwierigkeit bietet. ...
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