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... das streitbare Blatt bildet das natürlich einen ebenso hinreichenden wie willkommenen Grund, den Bundesrat hämisch zu bekritteln, weil er nicht einmal imstande sei, durch Schaffung neuer Einnahmen und Beschneidung der Ausgaben die Bilanz zu «bereinigen». Aber der «Eisenbahner» weiss Rat in dieser unerquicklichen Lage. Hilfreich springt er unsern Landesvätern bei und lässt sie seiner Erleuchtung teilhaftig werden, auf dass sie es besser machen und den budgetierten Fehlbetrag in einen netten Ueberschuss verwandeln. Allerdings stürzt er sich dabei keineswegs in geistige Unkosten, Worin das Geheimnis seiner Hexenkünste liegt? In einer hinlänglich platten und abgedroschenen Formel, deren Inhalt sich in den fünf Worten erschöpft: das Automobil muss mehr zahlen. Prooatutn est. Neben dem Erlös aus der Getränkesteuer, welche der «Eisenbahner» kurzerhand mit 60 Millionen einsetzt, soll eine Benzinzollerhöhung die Einnahmen steigern helfen. Wozu das Blatt sich wie folgt vernehmen lässt: «Benzin». Hier sind im Budget 40 Millionen vorgesehen. Erhöhen wir die Steuer auf diesem übelriechenden Stoff nur getrost um 100%. Diejenigen, welche ihn konsumieren, ertragen ganz bestimmt einen solchen Aderlass und wir haben wieder 40 Millionen gewonnen. Zusammen erhalten wir 79,3 Millionen mehr an Einnahmen, d. h. ein budgetiertes Einnahmentotal von 515,6 Millionen gegenüber ...
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