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... Innovation ist Trumpf. Der Formel 1-Jahrgang 2011 zeigt neue Ideen zuhauf. McLaren, Re nault, Williams und ToroRosso setzen auf Revolution. Eines blieb beim Alten. Weltmeis ter Red Bull bestimmt weiter die Musik. E ine Standortbestimmung war es noch nicht. Abtasten trifft die Lage eher. Fahrer und Inge nieure gewöhnen sich an ihre neuen Autos und an die Pirelli-Reifen. Man schaut, ob alle Teile am Fahrzeug blei ben, wo Hitzenester entstehen, wie das Hybridsystem Kers und der verstellbare Heckflügel funktionieren. Die Testzeiten sind schwer zu lesen, weil bei Pirelli die Reifentypen größere Unterschiede auf weisen als bei Bridgestone. Zwischen den Mischungen „supersoft“ und „me dium“ liegen 1,7 Sekunden. Verbindlich lässt sich nach 2721 Testrunden in Va lencia nur soviel sagen: Red Bull ist schnell. Ferrari brav. Mercedes steige rungsfähig. Renault, Williams und Toro Rosso sehr mutig. Und der neue McLaren in potenzieller Red Bull-Schreck, ob wohl er noch keinen Meter gefahren ist. Die neuen Autos verfehlen im Au genblick die Rundenzeiten des Vor jahres um 1,5 Sekunden. Das liegt nicht nur an den Pirelli-Reifen. Das Verbot des Doppeldiffusors kostet ohne Gegen maßnahmen 20 Prozent Abtrieb. Was das ausmacht, zeigen die Platzierungen des 2010er Virgin im Umfeld der Neu konstruktionen. Im letzten Jahr noch vier Sekunden zu langsam, etablierte sich Timo Glock im guten Mittelfeld. 142 5/2011 ...
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