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... alles, was in den Entwicklungsabteilungen der Automobilwerke entsteht, erblickt auch das Licht der Öffentlichkeit. Die französische Firma Renault gibt derzeit auf einer Ausstellung in Paris einen Überblick über jene Prototypen, die nicht bis zur Serienreifegebracht wurden. Der Entwurf mit der internen Be zeichnung 108 war als größeres Schwestermodell des 1947 erschie nenen Renault 4 CV gedacht. Wie dieser besaß der aus dem Jahr 1948 stammende Prototyp einen Heck motor, doch wurde das Getriebe raumsparend unter dem Triebwerk placiert. Dennoch erwies sich der Innenraum als zu klein — Renault ging zu einer konventionellen Kon struktion über, die 1951 als „Fré gate“ vorgestellt wurde. Auf Dauphine-Basis entstand 1962 diese aerodynamische Studie, die wegen ihres ungewöhnlich günsti gen Luftwiderstandbeiwertes von 0,15 Cw die Bezeichnung Cx 15 trägt. Mit 45 PS erreichte der Cx 15 eine Höchstgeschwindigkeit von 154,4 km/h und verbrauchte dabei 7,75 Liter/100 km. Die serienmäßige Dauphine brachte es mit demselben Motor nur auf 144,5 km/h und ver brauchte 10,4 Liter/100 km. Schon zwei Jahre vor dem Erschei nen des R16 untersuchte Renault die Möglichkeit, auf der Basis dieser Mittelklasse-Limousine ein Coupé mit sportlichem Charakter zu kon struieren. Die Ähnlichkeit mit dem R 16 trügt allerdings: Mit Ausnahme von Kühlergrill und Motorhaube ...
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