Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Von 1980 bis 1988 war der Engländer bei Ferrari tätig, wobei er sich in Maranello vorwiegend mit der Technologie der Verbundwerkstoffe befasste. Postlethwaite hält nicht viel von Sportwagen,welche für Rennen über 420 km konzipiert werden. Diesseien nichts anderes als Grand-Prix-Autos mit zwei Sitzen, die nicht so kompromisslos wie ein Monoposto gebaut werden können, aberfür die 24 Stunden von Le Mans sei das Konzept gleichwohl nicht geeignet. Die heutigen Gruppe-C-Autos mit 3,5-Liter-Motor lä- gen zwischen Stuhl undBank. Was also wird der Fahrwerkspezialist in Stuttgart und in Hinwil tun, wenn er sich derartig klar von derGruppe C distanziert? Formel 1? Seine Antwort: «Bitte nur keine Spekulationen!» M. C. «Die Motorleistung sollte nachden Zielvorstellungen von Mercedes 650 PS erreichen, und alsGewicht strebten wir das erlaubte Minimum von 750 kg an. Innerhalb der Reglementstoleranzen musste ferner eine optimale Wagenlänge gefunden werden, und von besonderer Bedeutung war natürlich eineeffiziente Aerodynamik des Fahrzeugs.»Punkto Motor wurden Acht-, Zehnund Zwölfzylinder in Erwägung gezogen. Man entschied sich schliesslich für ein V12-Aggregat mit liegenden Zylindern (180° Gabelwinkel), denn dieses Konzept besass denVorteil einer niedrigen Schwerpunktlage, ohne die aerodynamischen Qualitäten negativ zu beeinflussen. Aus zwei bei der ...
Kommentare