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... Automobilwesens auch in Zukunft fruchtbar verwerten wird. Dass sie dem Motorluftschiff grosses Interesse entgegenbringt, ist bekannt. Man hat erst kürzlich das Luftschiff « La Patrie » des Herrn Lebaudy angekauft, und es wird nicht lange dauern, bis Frankreich über eine Luftschifflottille verfügt, die im Ernstfall sehr schätzenswerte Dienste leisten kann. Natürlich beschäftigt man sich auch in Frankreich mit dem Motorbetrieb von Booten und Torpedofahrzeugen für militärische Zwecke. Es ist nicht leicht, auf diesem Gebiet das Richtige zu treffen, da die Anforderungen, die man an ein Torpedoboot stellen muss, sich diametral gegenüberstehen. Es soll möglichst klein und unscheinbar sein, damit es nicht zu früh gesehen wird und beschossen werden kann. Mit der Kleinheit nimmt aber die Unsicherheit seines Schusses zu. Das neueste französische Torpedoboot mit Motorbetrieb hat einen 100 HP. Vierzylinder und 16 m Länge, das nur vier Mann Besatzung braucht. Jedenfalls wird Frankreich das Problem des Motorbootes ebenso energisch zu lösen suchen wie das des Unterseebootes. Seine Küstenformationen nötigen es zu besonderen Anstrengungen auf diesem Gebiet. Oesterreich hat sich dem Automobilwesen gegenüber lange sehr zurückgehalten. Erst die trüben Erfahrungen des bosnischen Feldzuges, in dem das Zufuhrwesen ganz versagte, veranlassten die Militärbehörden zu ausgedehnteren Versuchen ...
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