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... Oase in der heutigen dürren Filmwüste hinzuweisen. Aber gerade das zu erwähnende Beispiel des grossartigen französischen Kinderfilms « La Maternelle ». spricht durchaus nicht für den guten Sinn des schweizerischen Filmpublikums. Das Werk schnitt in Zürich und Bern trotz Inbetriebsetzung einer gehörigen Propaganda sehr schlecht ab. Es hat sich mit Mühe und ^ot in Zürich eine Woche und in Bern nur ein paar Tage gehalten. « Der Film wird uns leider zum glatten Verlustgeschäft, wenn wir ihn länger beibehalten •», sagte man uns in Bern bei der Theaterleitung auf unsere Erkundigung hin. Man darf es allerdings, mit Verlaub gesagt, jammervoll und höchst beklagenswürdig finden, dass ein solcher gesunder, auf hoher ethischer Stufe stehender Film, der zudem von verblüffendster Einfachheit, nichtsdestoweniger aber von ergreifendster Kraft ist, auf solche innere Oleichgültigkeit stösst. Die deutsche Synchronisierung war ein Mangel, doch die Mängel wurden durch die Vorzüge zehnfach aufgewogen. Aber unsere kritische Zeit hat gerade das eine verlernt: über das Negative hinweg immer das Oute im Auge zu behalten. < Die Mütterliche » ist kein Filmstar, dessen Berührung mit den unsympathischen Hintergründen der fragwürdigen Flimmerv^elt sich bereits deutlich auf dem krampfigen Gesicht manifestiert. Sie hat das echte Lächeln der Mütterlichen, das Strahlen der Liebe, ...
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