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... der sogar US-Präsident Obama einen Besuch im Pullover abstattete, hat sich zunächst den insolventen US-Autobauer Chrysler unter den Nagel geris sen. Mit ihm möchte er sich den Zugang zum US-Automarkt sichern. Clever: In Amerika will Fiat kein Geld investieren, sondern nur Technik und Plattformen einbringen. Bei Opel erwartet Marchionne, dass sich der Staat mit Bürg schaften von fünf bis sieben Milliarden Euro beteiligt. Sein Ziel: mit Fiat, Chrysler und Opel - vielleicht sogar Saab - einen Konzern zu zimmern, der knapp sechs Millionen Autos pro Jahr produziert und damit nicht nur auf Rang sechs der in ternationalen Produktions-Hitliste landet. Der neue Konzern soll sich auch aufgrund seiner Größe bei den Zulieferern in eine Verhandlungsposition schieben, die ein Überleben auf internationaler Basis sichert. Das Problem: Bis gemeinsame Fahrzeuge und Plattfor men entwickelt sind, vergehen 22 bis 36 Monate. Fiat hat kei ne Plattformen, die US-Crashtests bestehen könnten. Und keine Motoren, die den stren gen US-Abgasnormen entspre chen würden. Bei Opel erfüllt zumindest der Astra alle US- Anforderungen. Wer aber finan ziert das neue Unternehmen, bis gemeinsame Plattformen entwickelt sind? Der amerika nische und der deutsche Staat? Für Fiat ein interessantes Pro jekt: ein Weltkonzern auf Staats kosten, der am Ende der sechstgrößte ...
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