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... Coopers & Lybrandnahm die Neat unter die Lupe und kam dabei zu folgenden, wenig ermutigenden Ergebnissen: Die Projektkosten sind zu niedrig und das erhoffte Transportaufkommen viel zu hoch veranschlagt worden, weshalbsich die Neat nie und nimmer auf die vorgezeichnete (vorgetäuschte?) Art finanzieren und schon gar nichtamortisieren Hesse. Ausschlaggebend für diesen desaströsen Befund waren u. a. auch die von Frankreich und Österreich geplantenund von der EU mitfinanzierten Alpentransversalenan Mont-Cenis und Brenner. Man durfte mit Fug undRecht hoffen, dass diese sachlichnüchterne Einschätzung des Neat-Projektsbei unseren Politikern ein Umdenken auslöst. Doch weit gefehlt: Die Verkehrskommission unter Vorsitz von SP-Nationalrat Andreas Herezog kam dieser Tagezum Schluss, das Neat-Projekt sei praktisch unverändert durchzuziehen. Einziger Abstrich: Am Lötschbergsollen zwei Tunnelröhren durchgebrochen, aber vorerst nur eine voll ausgebautwerden. Finanziert werde die ganze «Chose» vomStrassenverkehr (von wem denn sonst?), und zwar mittels Griff in die Treibstoffzollkasse und einer leistungsabhängigen Schwerverkehrssteuer. Wir sind der Ansicht, dass man das dicke Süppchennamens Neat nicht unverdrossen weiter kochen soll, ohne klüger zu werden und endlich über den eigenen Schatten zu springen. Denn für die Neat ausschlaggebend ...
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