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... gleicht gegenwärtig eher einer Baustelle mit teilweise sehr maroden Gebäudeteilen und weniger einemAutokonzern mit einwandfrei schnurrendem Motor. Die GM- Manager müssen sich deshalbmehr als Bauarbeiter denn als Autobauer Vorkommen. Es wird interessant sein, wiedie Amerikaner die anstehenden Probleme lösen. Was Fiat angeht, könnten sie sich auf den Standpunkt stellen, dass dort sowieso «Hopfen und Malz»verloren ist, und ihre 20% abschreiben. Das würde den weltgrössten Autokonzern nicht ausder Bahn werfen. Aber er kann die Italiener nicht einfach im Regen stehen lassen, schon gar nicht vor dem Hintergrund der Situation bei Opel und Saab, weil sich sonst vor allem die Schweden fragen müssen, ob ihnen eines Tagesnicht vielleicht dasselbe Schicksal blüht. Um all die Baustellen zu sanieren, kann nicht einfach nur gespart werden; Investitionen sind dringend erforderlich. Unddas wiederum könnte für GM zum Problem werden. Denn die Ertragskraft des Unternehmens ist zwar gesund, sie war aberschon deutlich besser. Dieses Jahr wird mit einem Überschuss von 1,5 bis 2 Mia Dollar gerechnet. In den Neunzigerjahren waren es jedoch doppelt, wenn nicht gar dreimalso viel. In den letzten zwei Jahren haben die Rabattprogramme Milliarden von Dollars weggefressen, und in der Pensionskasse des Unternehmens klafft ein 20-Mia-Dollar-Loch - eine Baustelle mehr. General Motors ...
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